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VORLAGE für Nr. 1112011Gemeindevertretung der Gemeinde MalsfeldSitzungstag: 22.06.2011Tagesordnung: Punkt 2 : Anlage:
Erwerb und Umnutzung des „Ritterguts" MalsfeldDas ; ,Rittergut" ist aus Gemeindegeschichtlicher und städtebaulicher Sicht für Maisfeld von großer Bedeutung und wird von den Bürgerinnen und Bürgern sowie den gemeindlichen Gremien als das wichtigste umzusetzende Projekt für die Gemeinde Malsfeld aus dem Stadtumbauprogramm Hessen gesehen. Das Anwesen diente viele Jahre als landwirtschaftlicher Nutzbetrieb, später als Betriebsstätte eines Mineralwasserabfüllbetriebes und zuletzt bis zum Jahr 2000 als Wohn- und Betriebsstätte der Heizungs- und Sanitärgroßhandlung Linss. Danach wurde das Grundstück mit Gebäuden im Frühjahr 2001 verkauft und steht seit diesem Zeitpunkt leer. Wesentlich ist für die Gemeinde Malsfeld:
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Aktuell ist beabsichtigt, das insgesamt 7.430 m 2 große Grundstück - ohne die Jugendstilvilla mit dazugehörenden Parkplätzen und Park- zu erwerben. Die vorhandenen Lagerhallen, die alten Stallungen und die frühere Hausmeisterwohnung sowie der versiegelte Innenhof sollen nach entsprechender Ausschreibung abgerissen bzw. entsiegelt werden. Danach ist im Jahr 2012 vorgesehen:
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Für die Bereiche des Betreuten Wohnens sowie der Ein-Familien-Reihenhäuser ist es realistisch, dass die Gemeinde in einer Größenordnung von ca. 3.500 m 2 einen Verkaufspreis von 50,00 Euro/ m 2 erzielt. Angestrebt wird zudem, eine Förderung aus dem Stadtumbauprogramm Hessen zu erzielen. Nach aktuellem Kenntnisstand werden der Gemeinde Malsfeld Gesamtaufwendungen von ca. 450.000,00 Euro entstehen. Aus Grundstückserlösen sowie einer grundsätzlich in Aussicht gestellten Förderung aus dem Stadtumbauprogramm werden Erlöse von ca. 340.000,00 Euro zu erzielen sein. Der verbleibende finanzielle Eigenanteil der Gemeinde wird sich demzufolge rechnerisch auf 110.000,00 Euro belaufen. Beschlussempfehlung: Die Gemeindevertretung beschließt:
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Winfried Hucke neuer Ortsvorsteher in DagobertshausenVier Wochen nach der Wahl kamen die neuen Mitglieder des Ortsbeirates Dagobertshausen zur konstituierenden Sitzung zusammen. Da der Kreistagsabgeordnete der FWG, Lothar Kothe, nicht mehr im Ortsbeirat kandidierte, entschied sich der neue Ortsbeirat, den bisherigen Stellvertreter zum neuen Ortsvorsteher zu wählen. |
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Winfried Hucke, ein 51jähriger Polizeibeamter, Vorsitzender der Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal und neues Mitglied in der Gemeindevertretung Malsfeld dankte Lothar Kothe und Thomas Mungard, welche sich 18 bzw. 10 Jahre ehrenamtlich in der Kommunalpolitik Dagobertshausens engagierten. Bürgermeister Herbert Vaupel wünschte dem neuen Gremium einen guten Start und eine glückliche Hand, um auch in Zukunft sachorientierte Politik wirken zu lassen. Neu im Ortsbeirat Dagobertshausen sind Olaf Wenderoth und Carl Oesterling, beide GL Hochland-Fuldatal. Weiter wurden gewählt: stellvertretender Ortsvorsteher Olaf Wenderoth, Schriftführer Christian Kothe, stellvertretender Schriftführer Matthias Kriegisch. |
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
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Liebe Wählerinnen und Wähler, |
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Malsfelder Schuldenberg von 6,2 Millionen Euro |
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Die Verschuldung der Gemeinde Malsfeld ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Die Gründe für diese bedenkliche Entwicklung liegen sicher auch an der allgemeinen Wirtschaftslage und den gestiegenen gesetzliche Vorgaben an die Kommunen.
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Gerade der 2. Punkt erfordert von der gewähltenGemeindevertretung den Mut auch einmal Nein zu
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| Die Finanzierung einer Maßnahme ist oftmals noch zu verkraften. Es gilt aber stets auch die Folgekosten von Investitionen zu bedenken. Die laufenden Kosten für den Betrieb einer Einrichtung belasten regelmäßig und dauerhaft den Gemeindehaushalt. Die GL wird auch zukünftig alle gemeindlichen Investitionen auf den Prüfstand stellen und sich imParlament damit kritisch auseinandersetzen. In der Verantwortung für nachfolgende Generationen werden wir auch weiterhin eine sparsame Haushaltsführung einfordern. |
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Freizeitgelände Beiseförther BaggerseeAm 09.09.2010 wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung mit Stimmenmehrheit der SPD beschlossen, weitere 20.000 Euro für Unterhaltungsarbeiten am Freizeitgelände Beiseförth im Haushalt bereit zu stellen. 10.000 Euro sollen für das Ausmähen der Wasserpflanzen ausgegeben werden, 5.000 Euro für die ergänzend notwendige P-Fällung des Wassers (Verringerung des Phosphatgehalts) und weitere 5.000 Euro für technische Verbesserungen im Campingplatz. Leicht fiel es Bürgermeister Vaupel nicht, diesen Antrag zu verteidigen:er nannte den Baggersee „unser Sorgenkind“.
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| Die GL ist der Meinung, dass wir es uns angesichts der prekären Haushaltslage der Gemeinde nicht auf Dauer leisten können, alle 1 bis 2 Jahre Finanzmittel in der genannten oder noch höheren Größenordnung in den See „zu pumpen“. Wir stellen uns die Frage, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, hier ein attraktives Naherholungsgebiet für Gäste und Einheimische zu gestalten: der See mit naturnahen Uferbereichen,darum ein Rundwanderweg mit neuen Blickperspektiven, eine kleine Seeterrasse mit Bänken und Grillmöglichkeit, Ruderboote und anderes ist denkbar. Letztendlich fand ein Zusatzantrag der GL die allgemeine Zustimmung der Gemeindevertretung: „Der Gemeindevorstand wird beauftragt, für das Gelände des Baggersees und des Campingplatzes neue Nutzungskonzepte auszuarbeiten und der Gemeindevertretung in einer späteren Sitzung zur Beschlussfassung vorzulegen. Das neue Nutzungskonzept muss das Ziel verfolgen, dauerhafte finanzielle Belastungen von der Gemeinde abzuwenden und gleichzeitig Freizeitwert und Attraktivität des Geländes im Sinne der Tourismusregion „Mittleres Fuldatal“ zu verbessern“.Mal sehen, was daraus wird! |
