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Kategorie: Presse
Erstellt: 29. März 2015

 

Hucke bleibt Vorsitzender

In der Jahreshauptversammlung der Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal, Malsfeld, am 21.11.14 erhielt der Vorstand die Bestätigung seiner guten Gemeindearbeit. Die Wahlen erfolgten auf jedem Posten einstimmig. Lediglich die Funktion des Schriftführers wurde neu besetzt. Diese wird nun von Isolde Schewitz aus Malsfeld wahrgenommen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:


1. Vorsitzender Winfried Hucke, Vertreter sind Clarissa Beisecker und Edgar Janassek, Kassiererin Ilona Janassek, Schriftführerin Isolde Schewitz und als Beisitzer wurden Dr. Johannes Heyn, Lothar Kothe, Bernd Grünhaupt, Rolf Götzmann und Kurt Drese gewählt.

 Vostand GL Malsfeld

(von links nach rechts): Edgar und Ilona Janassek, Gerda Hörold (Kassenprüferin), Bernd Grünhaupt, Lothar Kothe, Rolf Götzmann, Isolde Schewitz, Clarissa Beisecker, Winfried Hucke, Dr. Johannes Heyn

In seiner Ansprache bedankte sich Hucke für eine rein sachliche Politik, die auch in der Bevölkerung so aufgenommen wird. ‚Wir brauchen keine Feindbilder. Unsere Energie gehört allein den Bürgern Malsfelds.‘ Als Beispiel nennt er die geplante Anschaffung Malsfelds von zwei Defibrilatoren für die Sporthallen, was nur einer Initiative der GL zu verdanken ist. Hucke betonte, dass er es genieße, in der GL immer wieder mit anderen Gedanken und Meinungen konfrontiert zu werden. ‚Das Querdenkertum gehört zur GL wie zur gesamten Menschheitsgeschichte. Würde es dies nicht geben, so würden wir jetzt noch in der Steinzeit leben.‘


Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung berichteten die Mandatsträger der GL über Schwerpunktthemen ihrer Arbeit im vergangenen Jahr. Insbesondere über die derzeit noch aktuellen Fragestellungen wie Verlauf der Südlink-Trasse, Bauvorhaben Rittergutsgelände Malsfeld und der geplante Ausbau des Malsfelder Bahnhofs wurde anschließend intensiv diskutiert.

 

 

 

Kategorie: Presse
Erstellt: 24. Februar 2015

Gemeinschaftsliste gegen Grundsteuererhöhungen in Malsfeld

Malsfeld, 23.02.2015

Die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal spricht sich klar gegen eine erneute Erhöhung von Grundsteuern in der Gemeinde Malsfeld aus. Fraktionsvorsitzender Lothar Kothe erklärte hierzu: „Die Grundsteuern A und B wurden erst vor 2 Jahren von 290 auf 320 Punkte erhöht.“ Dies waren damals 10% mehr Belastung für die Bürger.
Die jetzt geplante Erhöhung von 320 auf 360 Punkte ist eine weitere Steigerung um 12,5 %. Dies macht für die gesamte Wahlperiode bereits dann eine Steigerung von 25% aus. Vor dem Hintergrund einer Inflationsrate von 0,7% ist eine jährliche Steigerung von 5% in diesem Bereich nicht akzeptabel.
Kothe wies darauf hin, dass das Gemeindeparlament bereits im letzten Jahr Wassergebühren, Abwassergebühren und Friedhofsgebühren erhöht hat. Ebenfalls wurde gegen die Stimmen der Gemeinschaftsliste erstmalig die Einführung einer Straßenbeitragsgebührensatzung beschlossen, die zu zusätzlichen Belastungen für die Bürger in den nächsten Jahren führen wird.
Die Gemeinschaftsliste sieht damit die Belastbarkeit der Bürger überstrapaziert und lehnt diese weitere Erhöhung entschieden ab. Kothe erinnerte daran, dass wir alle große Hoffnungen in das Alsfelder Urteil zum kommunalen Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen gesetzt hatten. Die jetzt vom Land vorgelegte neue Berechnung des kommunalen Finanzausgleichs ist für uns ebenso unbefriedigend, wie für die meisten Städte, Kreise und Gemeinden.


Weiterhin werden darin der kommunalen Familie über 400 Mill. Euro vorenthalten. Die finanzielle Ausstattung für Leistungen aus Bundes- und Landesgesetzen bleibt weiterhin unzureichend. Hierzu verwies Kothe unter anderen auf die Mehrkosten für die Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden, die trotz erhöhter Mittelzuweisung nicht vollständig übernommen werden.
Wir, von der GL finden die Vorgaben des Landes als starken Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung und Entscheidungsbefugnis unserer Arbeit hier in Malsfeld, erklärte Kothe. In diesem Zusammenhang sprach er die von den Bürgermeistern gebildete Vereinigung zur Rettung der kommunalen Selbstverwaltung an. Die genannten Ziele für die Verbesserung der Lebensqualität, die Kritik an der Unterfinanzierung und der Aufgabenüberfrachtung gehen in die richtige Richtung.
Wir sind keine Rettungsschirmgemeinde, erklärte Kothe, wo solche strengen Auflagen notwendig sind.
Die Gemeinde hat in den letzten beiden Jahren keine neuen Haushaltsdefizite erwirtschaftet.
Damit wir unsere Bürger nicht immer weiter belasten, sollten wir solide im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten wirtschaften. Noch haben wir in Deutschland Hochkonjunktur. Das haben wir im vergangenen Jahr mit Gewerbesteuereinnahmen von 2,4 Mill. Euro im eigenen Haushalt positiv vernehmen können.


Auch dieses Jahr dürfte es weiterhin gut aussehen. Von solchen Einnahmen können andere Kommunen im Kreis nur träumen, erklärte Lothar Kothe abschließend. Damit können wir aus Sicht der GL die jährlich in den zurückliegenden Jahren stark schwankenden Schlüsselzuweisungen im Haushalt finanziell abfangen.

 lothar kothe dagobertshausen

Lothar Kothe

 

 

Kategorie: Presse
Erstellt: 16. Februar 2014

Malsfeld verlor über Nacht 123 Einwohner

Malsfeld. Bei den Ergebnissen der statistischen Erhebung in 2013, bei der nur etwa drei Prozent der Bevölkerung in 2011 befragt wurden, ergab sich nach Hochrechnung für Malsfeld eine deutlich geringere Bevölkerungszahl. Es ist der zweitstärkste Rückgang im Kreis, dessen Einwohnerzahl nahezu unverändert blieb. Dies werde zu finanziellen Einbußen an Zuführungen und Zuschüssen führen, deren Umfang noch nicht absehbar sei . Für die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal (GL) so Fraktionsvorsitzender Lothar Kothe, ist dieser Rückgang um so unverständlicher, da man durch gute Annahme der Neubaugebiete und Zuzug , dies nicht erwarten konnte.

Die GL wird deshalb beantragen, dass die Gemeinde eine Überprüfung anhand der Einwohnermeldedaten vornimmt. Bei erheblichen Abweichungen sollte Malsfeld Widerspruch gegen den Zensusbescheid einlegen und sich der bereits laufenden Klage anderer Kommunen anschließen.

 lothar kothe dagobertshausen

Lothar Kothe

 

 

 

 

Kategorie: Presse
Erstellt: 10. Februar 2013

 

Beiseförth: Ehemalige Schule wird abgerissen

Eine endlose Geschichte ist aus Sicht des GL-Fraktionsvorsitzenden Lothar Kothe das Thema ehemalige Schule Beiseförth. Kothe erklärte, er habe sich seit über 30 Jahren immer für die Erweiterung des Friedhofes zum ehemaligen Schulgelände hin ausgesprochen. Dafür sollte auf die Errichtung eines neuen, zweiten Friedhofes oberhalb der ehemaligen Firma Schaumlöffel verzichtet werden.

Bei der Errichtung eines zweiten Friedhofes wären erhebliche Erschließungskosten, sowie der Bau einer neuen Friedhofshalle auf die Gemeinde zugekommen. Hinzu kommt, dass die Bürger zukünftig ihre Angehörigen auf zwei Friedhöfen möglicherweise bestattet gehabt hätten.Die Mehrheit in der Gemeinde war jedoch damals anderer Meinung und wollte den neuen Friedhof verwirklichen. Deshalb wurde das Schulgelände an einen Privatinvestor verkauft. Dieser konnte allerdings wegen vorgegebener Auflagen seine Vorstellungen auf dem Schulgelände nicht verwirklichen.

 Schule Beisefoerth

 

Deshalb stand es vor Jahren wieder zum Verkauf und die Gemeinde kaufte das Gelände zu einem günstigerem Ankaufspreis zurück. Die GL hatte sich im Vorfeld für einen Rückkauf des Schulareals ausgesprochen, damit die Erweiterung des Friedhofes hier doch noch erfolgen könnte. Der Gemeindevorstand hatte versucht Mittel aus dem Städteförderprogramm für den Abriss zu erhalten. Jetzt seht allerdings fest, dass es keine Fördermittel gibt, so dass die Gemeinde jetzt selbst tätig werden muss.


Für den Abriss der Schule und einer Bauleitplanung für das Gelände beschloss die Gemeindevertretung 85.000 € bereit zu stellen. Es ist geplant auf dem östlichen Gelände 4 Bauplätze zu erschließen und zum Verkauf anzubieten. Die Friedhofserweiterung soll über den noch vorhandenen Lerchenweg erfolgen. Die Gemeinschaftsliste sprach sich dafür aus, zu prüfen, ob der Lerchenweg teilweise zur Friedhofserweiterung genutzt werden kann. Hierzu ist es auch notwendig, festzustellen, welche Leitungen in der Straße verlegt sind. Die Gemeinschaftsliste sprach sich für den Abriss der alten Schule aus. Für die GL-Fraktion betonte Fraktionvorsitzender Lothar Kothe, über die genauen Planungen werden wir dann später zu entscheiden haben.

 

 

 

Kategorie: Presse
Erstellt: 04. Dezember 2012

Liebe Mitglieder der Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal,

auch das Jahr 2012 hatte wieder viele Überraschungen für uns und zeigte deutlich, wie wichtig kritische Oppositionsarbeit ist. Zum Ende des letzten Jahres dachten wir alle, dass das Sorgenkind Rittergut vor einer tragbaren Lösung steht. Wir haben uns alle getäuscht. Zunächst war die geplante Erweiterung von zwei Arztpraxen mit weiteren Räumlichkeiten für die V+R-Bank und einer Physiotherapie, was von der GL nicht unterstützt wurde. Es war hierzu eine Kreditaufnahme von 1,6 Mio Euro erforderlich.

Der Vorschlag wurde in allen Gremien mit der SPD-Mehrheit voran getrieben. Wie durch ein Wunder änderte die SPD kurz vor der Sitzung der Gemeindevertretung ihre Meinung und änderte den Antrag lediglich mit der Erweiterung der V+R Bank. Eine Woche später teilt der Gemeindevorstand über die Presse mit, dass das Projekt Ärztehaus gestorben ist, da ein Arzt abgesprungen sei. Dieser Arzt teilt daraufhin schriftlich den Fraktionen mit, dass er bereits drei Tage vor der Gemeindevertretersitzung seinen Rücktritt aus dem Projekt dem Bürgermeister mitgeteilt habe. Was folgte war eine nicht gerade rühmliche Geschichte der Gemeinde Malsfeld. Beschuldigungen wurden hin und her geworfen, eine endgültige Klärung der Gesamtumstände brachte es allerdings nicht. Einzig das Projekt Ärztehaus wurde wieder ad acta gelegt. Mal sehen, was uns hier noch erwartet.

Weitere Unruhe brachte die neu gestaltete Abwassergebühr. Die Kommunen sind durch die Rechtsprechung verpflichtet, das Abwasser nicht nur nach dem Wasserverbrauch zu berechnen. Das Oberflächenwasser (Regenwasser) ist gesondert zu veranschlagen. Viele Bürger sorgen sich noch um eine eventuelle Mehrausgabe. Dies wird auch solche Grundstücksbesitzer treffen, die eine große versiegelte Fläche haben. Unsere Initiative in der Gemeindevertretung, eine Härtefallregelung zu verabschieden, scheiterte allerdings an den Mehrheitsverhältnissen. Ich denke aber, dass hierüber noch diskutiert werden muss. Wir dürfen unsere Mitbürger, die mit einer geringen Rente auf ehemaligen landwirtschaftlichen Höfen wohnen, nicht allein lassen.

Die Schulden in Malsfeld steigen und steigen. Viel Geld floss in den Kanal- und Straßenbau in den Ortsteilen und in bauliche Maßnahmen der Kindergrippen Sipperhausen und Malsfeld. Als nächstes Großprojekt steht der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses vor der Tür. Weitere 1,5 bis 2 Mio Euro Schulden. In der Kommission zur Haushaltskonsolidierung stießen wir schnell auf unsere Grenzen. Es waren nur Kleinigkeiten, welche eingespart wurden. Bisher konnten wir aber durchsetzen, dass es zu keinen Erhöhungen zu Lasten der Bürger gekommen ist. Dies können wir aber aller Voraussicht nach im neuen Jahr nicht mehr schaffen. Es liegen schon Vorschläge vor, die Grundsteuern zu erhöhen. Unsere Aufgabe wird es nun sein, maßvoll an die Vorschläge heran zu gehen und vertretbare Entscheidungen herbei zu führen.

Eine schwierige Aufgabe, aber auch wir können uns aufgrund des Schuldenberges und dem nicht ausgeglichenen Haushalt nicht länger vor Erhöhungen wehren. Eine absolute Sperre könnte nur dazu führen, dass die SPD-Mehrheit maßlose Erhöhungen durchsetzt. Unsere Aufgabe ist ganz klar, einen gesunden Mittelweg aufzuzeigen, damit die Neubelastung der Bürger geringer ausfällt. Zu der finanziellen Situation passt vielleicht folgender Witz: "Erlauben Sie mal die Frage Herr Frank, warum schreiben Sie den Jahresabschluss nur in Rot?" " Weil wir keine schwarze Tinte mehr haben, Herr Direktor!" "Dann kaufen sie gefälligst schwarze Tinte!" "Kann ich nicht machen, Herr Direktor, dann stehen wir wieder in den roten Zahlen!"

Für Eure Unterstützung in der Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal im vergangenen Jahr bedanke ich mich herzlich. Ich freue mich, dass ihr mir in der Jahreshauptversammlung weiterhin das Vertrauen geschenkt habt. Lasst uns weiterhin gemeinsam an einem besseren Malsfeld arbeiten.

Ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Start ins Neue Jahr wünsche ich Euch und Euren Familien

 

Winfied Hucke

1.Vorsitzender

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